Kindergeld - Welche Meldepflichten sind zu beachten?

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Man muss die Familienkasse darüber informieren, wenn sich die Verhältnisse des Kindes oder die eigenen Verhältnisse grundlegend verändern. Grundlegende Veränderungen sind zum Beispiel die Aufnahme einer Beschäftigung oder der Umzug ins Ausland eines der beiden Elternteile, die Scheidung der Elternteile und der Übergang des Sorgerechts auf den anderen Elternteil, der Auszug des Kindes aus dem elterlichen Haushalt oder der Umzug des Kindes ins Ausland.

Ab Volljährigkeit müssen Nachweise erfolgen

Besonders bei Kindern über 18 Jahren gibt es noch einige andere meldepflichtige Veränderungen. Hierzu zählen Beendigung oder Wechsel der Schul- oder Berufsausbildung, die Aufnahme eines Studiums oder einer Erwerbstätigkeit, die grundlegende Veränderung der Einnahmen des Kindes und zu guter Letzt auch die Heirat des Kindes. Unbedingt gemeldet werden muss auch das Ableben des Kindes, da der Anspruch auf Kindergeld mit dem Tod des Kindes vorzeitig endet.

Mehr Informationen zu volljährigen Kindern siehe im folgenden Artikel.

Zu beachten ist bei volljährigen Kindern, die arbeitslos oder ausbildungssuchend mangels Berufsausbildungplatzes sind, dass die Meldung bzw. Registrierung bei der Agentur für Arbeit nur für einen Zeitraum von drei Monaten gilt. Diese Meldung muss also alle drei Monate bei der Agentur für Arbeit erneuert werden, um den Kindergeldanspruch über das 18. Lebensjahr zu gewährleisten (BFH III R 66/05 und III R 68/05 vom 19.06.2008).

Bei volljährigen behinderten Kindern wird das Kindergeld auch über das 25. Lebensjahr hinaus gezahlt. Für diese Kinder müssen besondere Nachweise erbracht werden, nämlich dass das Kind selbst außer Stande ist, sich selbst zu versorgen. Siehe dazu auch weitere Informationen im Artikel „Kindergeld für behinderte Kinder„, bei dem näher auf die Einkommensermittlung von behinderten Kindern eingegangen und anhand eines Beispiels erläutert wird.

Minderjährige Kinder erhalten Leistungen ohne weitere Bedingungen

Beachten Sie aber, dass bei minderjährigen Kindern keine Auswirkungen eintreten, zumindest so lange das Kind nichts ins Ausland zieht. Dies liegt darin begründet, dass Kindergeld für Minderjährige grundsätzlich ohne weitere Voraussetzungen gezahlt wird, weshalb Schule, Ausbildung, Einkommen oder Vermögen keinerlei Auswirkungen auf den Kindergeld Bezug haben. Erst mit Eintritt in die Volljährigkeit wird der Ausbildungsstatus relevant.